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„Wir müssen weiter träumen“ lautete der Titel eines ungewöhnlichen Nachmittags im Himmel un Ääd.

Im Rahmen der Schildgener Welcome-Caféteria lasen Omar Alnabulsi, Lamia Alhassow und Issam Alnajm vom „nid-Team“ aus ihren Texten.
Eine syrische Frau, die sich mit Messi und Ronaldo vergleicht, ein Flüchtling, der mit seiner Liebe zu Bochum auf den Spuren Herbert Grönemeyers wandelt sowie ein Betriebswirtschaftler aus dem arabischen Raum, der sein ambivalentes Verhältnis zum Genitiv in humorvolle Worte fasst – wunderbare Texte, hervorragend vorgestellt.

Die sehr gut besuchte Lesung – über 45 Menschen hatten sich im H&Ä-Café eingefunden – war beeindruckend, aber auch kurzweilig. Das Publikum hatte Spaß an den auch sehr humorvollen Texten und machte ausgiebig Gebrauch von der Gelegenheit zum anschließenden Gespräch mit den Autoren.

In der Bochumer Publikation „Neu in Deutschland“ (Deutscher Lesepreis 2016 und unter den Besten 10 beim Nationalen Integrationspreis 2018) schreiben geflüchtete Frauen und Männer seit 2016 über Kunst, Arbeit, Verlust und Freiheit. Die ernsten und heiteren Texte liefern neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft hierzulande und stärken ein Zusammenleben, das auf die Werte von Freiheit, Mündigkeit und Verantwortung setzt.
Das Motto: „Unserer zweiten Mutter Deutschland haben wir viel zu verdanken, aber auch viel zu geben.“
mehr unter: www.nid-zeitung.de

Hier geht´s zu einem kleinen Beitrag über diesen Nachmittag im Kölner Stadtanzeiger.

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