Palmöl – der Tod des Regenwaldes // das Nachhaltigkeitsthema von „FAIRsuchen Schildgen“ im August

Palmöl ist in unserem Leben allgegenwärtig. Es steckt in unserem Essen, in Kosmetika, in Putzmitteln und im Autotank.

Ölpalmen gedeihen nur in den feucht-warmen Tropen nahe dem Äquator. In Südostasien, Lateinamerika und Afrika werden Tag um Tag riesige Regenwaldflächen gerodet und abgebrannt, um Platz für die Plantagen zu schaffen.

Die Folgen:
– Rodung der Regenwälder: Orang-Utan, Java-Nashorn, Sumatra-Tiger und viele weitere Tier- und Pflanzenarten sind durch die Waldzerstörungen vom Aussterben bedroht.
– Klimaerwärmung durch CO2-Emissionen: Instabilität des globalen und regionalen Klimas, Zunahme extremerWetterereignisse und Überschwemmungen.
– Zerstörung der Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung: Vertreibung indigener Völker, Landraub, Menschenrechtsverletzungen, Verseuchung mit Pestiziden und Abwässern.

Mit 66 Millionen Tonnen pro Jahr ist Palmöl das meist produzierte Pflanzenöl.
Palmöl steckt inzwischen in jedem zweiten Supermarktprodukt.
Neben Fertigpizza, Keksen und Margarine begegnet uns Palmöl auch in Körpercremes, Seifen, Schminke, Kerzen und Waschmitteln.

Mittlerweile gehen in der EU 61 % des Palmöls in die Energieerzeugung:
51 % (4,3 Millionen Tonnen) für die Produktion von Biodiesel
– 10 % (0,8 Millionen Tonnen)
in Kraftwerke für Strom und Wärmeerzeugung.

Die Alternativen:
Bitte lesen Sie die Inhaltsangaben auf den Verpackungen und
lassen Sie palmölhaltige Produkte im Laden stehen.

An der Zapfsäule haben Sie keine Wahlmöglichkeit, hier sind das Fahrrad und der öffentliche Transport die Lösung.

(zusammengestellt von Antje Rinecker)

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