+++Auch wir haben Corona-bedingt unser Café geschlossen und alle Präsenz-Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt.+++

Himmel un Ääd wünscht sich Verstärkung seines Ehrenamtsteams – hieß es bei unserer Einladung

zu einem Treffen Ende August in den Kirchgarten der Andreasgemeinde.
Wir – Vanessa, Gabi, Sabine, Udo und Antje – waren gut vorbereitet.

Das Himmel un Ääd Begegnungscafé lebt von all den Menschen, die begeistert und engagiert Mit-Denken und Mit-Tun.
Und so war es dann, 7 interessierte und motivierte Frauen trafen sich um die Feuerstelle am Gemeindehaus, bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher spätsommerlicher Wärme.
Gut gelaunt wurde erzählt, was jede Einzelne antreibt. Gut, dass Udo, unser freundlicher Wirt, als einziger Mann dieser Frauenpower locker standhalten konnte.

Es ist den Akteuren eine Herzensangelegenheit, das Café nach mittlerweile über 5 Jahren erfolgreichen Wirkens mit einem ausreichend großen Team an Ehrenamtlichen für die Menschen in Schildgen und Umgebung betreiben zu können, Begegnung zu ermöglichen und das Miteinander offen und vertrauensvoll zu gestalten.
Antje erzählte von der Geschichte des Cafés. Die Begegnung der Menschen liegt uns am Herzen, innerhalb des ehrenamtlichen Teams, mit den Gästen, in der Region und der großen „Einen Welt“. Deshalb haben sich auch unsere sogenannten „Quartalsprojekte“ Projekte zu einem Kern unserer Arbeit entwickelt. Jedes Jahr können wir 4 Projekte in der Welt und 4 Projekte hier vor Ort aus den Trinkgeldern unserer Cafégäste und unseren eingeworbenen Spenden unterstützen. (coronabedingt momentan leider ein wenig eingeschränkt).

Kaffee zu verkaufen macht Spaß, aber meine innere Motivation ist das Kennenlernen und Unterstützen der Projekte, die Begegnung über den Tellerrand von Schildgen hinaus, sagt Antje.
Das Café ist das Herzstück all unserer Begegnungsaktivitäten.
Deshalb freut sich das H&Ä-Team über Verstärkung und Menschen, die sich vorstellen können, für das Café –  im Team mit vielen anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – mitzuwirken, die Ideen und Ziele des Begegnungscafés weiterzutragen und die dafür gern einen Teil ihrer Zeit einsetzen möchten.

Wie geht das eigentlich ganz konkret, Kaffee zu verkaufen. Vanessa erzählt humorvoll von der Arbeit, den Abläufen im Café, was im Service alles zu tun ist und immer wieder fallen den anderen kleine Geschichten und Anekdoten ein. Was wir schon alles erlebt haben, wunderbar!
Natürlich trinken auch wir Kaffee und essen selbstgebackenen Kuchen. Genießen die Gespräche und das Zusammensein mit Abstand. Der Nähe und Freude tut das keinen Abbruch.

Zum Schluss sind wir uns einig, so ein Café müsste man erfinden, wenn es H&Ä nicht schon geben würde.
Vanessa nimmt nun die Fäden in die Hand. Spricht mit unseren Interessentinnen, macht Termine fürs Einarbeiten und gemeinsam suchen sie nach dem richtigen Platz und der richtigen Zeit fürs Engagement.
Wir freuen uns schon auf die Begegnungen mit den neuen Gesichtern und die Impulse fürs Café.

Denn eins ist auch im 6. Jahr noch gültig: wir haben so viel Himmel un Ääd, wie wir Menschen finden, die unsere Idee teilen und die Arbeit unterstützen

Comments are closed.