Abstimmen mit Äpfeln und Kartoffeln – SilverSlam im „Himmel un Ääd“

Wer am Freitagabend am „Himmel un Ääd“ in Schildgen vorbei kam hat sich möglicherweise verwundert die Augen gerieben: ein mal wieder volles Café und die sitzenden Gäste recken ihr Hände mit Äpfeln und Kartoffeln in die Höhe.
Doch das Geheimnis ist schnell geklärt: die etwa 30 Besucher waren gekommen, um den SilverSlam mit zu erleben – einen PoetrySlam für „Senioren und solche, die es werden wollen“. Der Abend war Abschluss des gleichnamigen Workshops, bei dem sich die sieben Teilnehmerinnen unter der fachkundigen Anleitung von Alexander Bach im Schreiben und Vortragen von Texten übten.

Workshopleiter Alexander Bach (Autor, erfahrener Poetry Slammer und Moderator des ReimBerg Slams) führte so auch durch die Abschlussveranstaltung und erklärte auch den unkundigen Besuchern, wie das Abstimmen mit „Himmel un Ääd“ – also mit Äpfeln und Kartoffeln – funktioniert und dass man bei den sehr unterschiedlichen Texten manchmal Äpfel mit Birnen vergleichen müsse.
Workshop und Abschlussabend waren eine Kooperation mit dem Caritasprojekt vielfalt. viel wert. – und Vielfalt war beim SilverSlam tatsächlich Programm. Die Texte waren so vielfältig wie die Vortragenden und die Besucher: von Mordlust über Sprachspiele bis hin zu Kindheitserinnerungen und Tanzbärlehrern mit singendem Gemüse. Anfängerinnen standen neben erfahrenen Schreiberinnen und eingefleischte Poetry-Slam Fans saßen neben Slam-Neulingen.
So war der kurzweilige Abend dann doch nicht mehr so kurz als die Gewinnerin feststand und Lea Wohl von Haselberg von der Caritas die SilverSlamerinnen und Gäste verabschiedete.
(Dr. Lea Wohl von Haselberg, Carita RheinBerg)

 

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