kfd op Jöck – Krippche luure – Zwei, die zusammenpassen: kfd und „Himmel un Ääd“

Es gab sie – nach jahrelanger „Krippentour-Abstinenz“ – endlich wieder: „kfd op Jöck – Krippche luure“. Endlich waren auch überall die Herren Könige angekommen, die Frauen waren so interessiert, dass wir die Tour gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen durchführen konnten. Aber welche Krippen denn in diesem Jahr. Wetter? Weiß man nicht. Weite Wege laufen? Naja, so fit sind wir alle auch nicht mehr auf den Beinen. Also bleiben wir im Dorf und sehen als erstes die Herz-Jesu-Krippe an. Viele Informationen tragen die Gäste bei. Die wissen, wann welche Anlagen und Figuren angeschafft wurden, wenigstens so ungefähr. Schön ist sie, die Krippe in unserer Herz Jesu Kirche.

Noch kurz die Preisfrage (ohne Preise): Wo ist die Maus? Wo ist die Katze? Das Federvieh – Eule und Tauben – finden wir ganz leicht. Noch eine Geschichte über den „Zimmermanns Jupp“, ein gemeinsames Lied, weiter geht die Tour.

Wir sehen eine Krippe mit lauter gehäkelten Personen.

 

 

 

 

 

Natürlich die heilige Familie, natürlich auch die Könige mit Beduinen-Gefolge, mit Elefanten und Kamelen. Aber – wie es sich im Rheinland gehört, och de Kölsche sin jekumme: Dreigestirn, Tünnes und Schäl, Hänneschen und Bärbelchen, ein Köbes mitsamt Kölschkranz, selbst Kardinal Meisner mit seinen Messdienern laufen vom Dom zu den Hüüsjer bunt om Aldermaat. Schwer was los, alles gehäkelt – sogar die Weihnachtsbaumkugeln. Wer macht denn sooo was??? Noch eine kleine Geschichte: Was wäre, wenn nicht Könige sondern Königinnen zur Krippe gekommen wären (die hätten da zuerst mal ordentlich aufgeräumt und sauber gemacht, und …. und … und …Ja, und natürlich noch ein Lied: Mer kumme us däm Morjeland, sin um de halbe Welt jerannt …“

Weiter geht es, der Kaffee lockt. Wohin? Klar, zu Himmel un Ääd. Das sind ja wirklich ganz Nette bei Himmel un Ääd. Montags geschlossen. Aber wenn die kfd kommt, ist montags speziell für uns geöffnet – und sogar (extra für uns?) ein Krippchen aufgebaut.
Eine ganz besondere Krippe aus Peru.

 

 

 

 

 

 

 

Mitgebracht sind die kleinen bunten Tonfigürchen von einer Reise ins Land der Inkas und Alpakas. Zusammengestellt mit Holz aus dem Wald, bewachen zwei heimische Füchslein das Geschehen. Merkwürdig sind erstmal die Schlüssellöcher, die in der Krippe und drum herum zu finden sind. Aber dann entdeckt man einen Spruch, der das Rätsel löst: „Advent und Weihnachten sind wie ein Schlüsselloch, durch das auf unseren dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt.“ (Friedrich von Bodelschwingh)

Im Himmel un Ääd  sind die Tische festlich gedeckt, und wir werden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Lecker, gemütlich, einfach „himmlisch“.  Ein toller Abschluss einer schönen „Op-Jöck-Tour“, diesmal nur in Schildgen. Mal sehen, welche Krippen sich für nächstes Jahr hier bei uns finden lassen.

(Dorothea Sälzer – für die kfd der kath. Kirchengemeinde Herz Jesu Schildgen)

 

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